Ferienwohnung Elmenhorst
"Urlaub an der Ostsee"

Bad Doberan

Auf den 1. Blick erscheint Bad Doberan als idyllische Kleinstadt aber sie ist weit mehr als das. Unter Anderem ist sie eine der 18 Kreisstädte Mecklenburg Vorpommerns und verwaltet 64 Gemeinden und bildet geographisch einen Mantel um die Hansestadt Rostock.
Sie beherbergt nicht nur das älteste deutsche Seebad sondern betreibt erfolgreich die vermutlich 1. Glopprennbahn auf dem europäischen Festland.

Bad Doberan ursprünglich „dobran“ altpolabisch „dobry“ für gut, entstand der Sage nach um 1170 als das Zisterzienserkloster erbaut wurde. Ein Hirsch schreckte mehrere Schwäne auf welche bei ihrer Flucht „dobre dobre“ kreischten. Die Mönche des Klosters leiteten davon „Doberan“ ab und auch heute noch zieren Schwan und Hirsch das Wappen der Stadt. Urkundlich wurde die Stadt erstmalig 1177 als villa Slavica Doberan erwähnt.

Die Geschichte der Klosteranlage beginnt 1171 mit der Gründung des Zisterzienserklosters in Althof, damals Alt Doberan. Fürst Pribislaw der seiner Zeit sich gegen Heinrich den Löwen auflehnte und den Grundstein des Herzogtums in Mecklenburg legte, verstarb 1178. Nach seinem Tod kam es zu Unruhen bei welchen unter Anderem das Kloster in Althof zerstört wurde. 8 Jahre später erfolgte die Ansiedlung der Zisterzienser direkt in Doberan und der Bau einer romanischen Kirche begann. Als eine der ersten mecklenburgischen Kloster und landesfürstlichen Grablege hatte es eine besondere politische und historische Bedeutung. Der Leichnam Fürst Pribislaw`s  wurde 1219 in der Kirche des Klosters beigesetzt, daraufhin wurde es zu einem Wallfahrtsort des Christlichen Glaubens. Ursprünglich markierte die romanische Kirche den Mittelpunkt des Zisterzienserklosters. Nach einem Brand wurde die Kirche 1280 zu einer dreischiffigen, kreuzrippengewölbten Basilika umgebaut. Dabei wurden die Elemente des romanischen Vorgängers in den Umbau des Münsters weitestgehend mit einbezogen. Die Weihung erfolgte erst 106 Jahre später mit der Küsterei am Münster.

Aus England stammte die Information, dass Baden im Meer besonders wohltuend für Körper und Geist sei. 1793 empfahl daher der Leibarzt des damaligen Herzoges dieses im Heiligen Damm in der Ostsee zu tun. Diese Empfehlung markiert den Beginn der Gründung des 1. Deutschen Seeheilbades Heiligendamm. Im 19. Und 20. Jahrhundert war das Seebad Teil des Erholungsgebietes des Europäischen Hochadels, sogar die russische Zarenfamilie waren hier Stammgäste. Im Besitz der DDR Regierung nach dem 2. Weltkrieg wurden hier Studenten in Kunst und Design an der Fachschule für angewandte Kunst ausgebildet. Nach der Wiedervereinigung wurde das Seebad von der EHC ein zur Fundusgruppe gehörendes Unternehmen gekauft. Diese begannen mit der Restauration von 5 historischen Gebäuden und der Umgestaltung zur 5-Sterne-plus-Hotelanlage Kempinski.
2006 nahm der ehemalige US Präsident. Jorge W. Busch seinen Besuch Angelika Merkels in Stralsund zum Anlass hier zu übernachten.
2007 fand zu dem hier das 33. Gipfeltreffen der Regierungschefs der Gruppe „der Acht“ statt.  Gerhardt Schröder legte dazu während seiner Amtszeit als Bundeskanzler den Grundstein.
Der ehemalige russische Präsident Vladimir Putin soll hier ein historisches Gebäude erworben haben wo zu seiner Zeit Großfürst Wladimir von Russland 1874 Maria Paulowna heiratete.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind unteranderem „der Kamp“, eine Parkanlage in Bad doberan mit Gebäuden im Klassizistischen Stil, prächtigen Eichen, Kastanien, Rüstern und Linden nach englischem Vorbild. Im ovalen Gartensaal des großen Palais ist die Sage von „Amor und Psyche“ auf der Decke nachgemalt und auf den Tapeten, 1820 durch Lafitte und Blonder in Paris bedruckt worden, auf den Wänden nachgestellt.

Durch den Abbau von Moor, vor den Toren des Stadt und dessen Verwendung als Heilmittel hat wird es seit 1860 Menschen mit den verschiedensten Problemen behandelnd angeboten. Im Jahre 2000 erhielt die Stadt die Anerkennung als Heilbad.

Als im 18. Jahrhundert Friedrich Franz, Herzog von Mecklenburg, Bad Doberan als Erholungs- und Freizeitgebiet für seine Familie und den Adel erklärte besserte sich der Status der Stadt enorm. Adlige und Wohlhabende Badegäste verbrachten ihren Urlaub in Bad Doberan und vergnügten sich bei Geldspiel, Tanz und Pferdewetten.
Außerhalb der Stadt zwischen Bad Doberan und dem Ostseebad Heiligendamm befindet sich die vermutlich 1. Galopprennbahn auf dem Europäischen Kontinent sie wird heute noch erfolgreich betrieben und jedes Jahr finden die verschiedensten Veranstaltungen wie das „Ostseemeeting“ oder die „Zappanale“ statt.

Auf dem Gut „Vorder Bollhagen“ werden seit über 75 Jahren Pferde gezüchtet. Die Nähe zur Galopprennbahn und dem Ostseebad Heiligendamm spielten damals schon eine entscheidende Rolle für die Zucht der Tiere. Heute treffen sie hier hauptsächlich Holsteiner Springpferde an.

Der „Molli“ wie die Kohlebetriebene Dampflokomotive liebevoll genannt wird ist mit einer Spurweite von 900mm eine Attraktion Jung und Alt und weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt. Anfänglich wurde 1886 die Bahn auf der 6,6km langen Strecke zwischen Bad Doberan und Heiligendamm betrieben. Später nach der Eingliederung in die Großherzoglich Mecklenburgische Friedrich-Franz-Eisenbahn steuert sie zu dem seit 1910 das Ostseebad Kühlungsborn an.
Die 15,4 km lange Strecke lägt der Molli in ca. 40 min zurück. Dabei macht er Station im Ostseebad Heiligendamm und lässt dort auf dem Bahnhof den entgegenkommenden Zug gewähren.

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